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Tote nach Anschlag auf Begräbnis in Afghanistan

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Motorradbombe tötet mindestens 17 Menschen bei Begräbnis in Afghanistan

Im Osten Afghanistans sind am Sonntagnachmittag mindestens 15 Menschen bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Mindestens 14 weitere Menschen wurden verletzt, als eine auf einem geparkten Motorrad montierte Bombe in der Nähe der Trauergesellschaft detonierte. Zuvor hatte es geheissen, der Anschlag sei von einem Selbstmordattentäter verübt worden. Der Anschlag ereignete sich im Distrikt Behsud der Provinz Nangarhar, die an Pakistan grenzt. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, da mehrere Verletzte in kritischem Zustand seien.

Die Trauergäste hatten sich versammelt, um Wali Gul zu beerdigen, einen ehemaligen Chef der Distriktsverwaltung. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. In Nangarhar kontrolliert die Terrormiliz IS einige Gebiete. Das afghanische und das US-amerikanische Militär bombardieren die Extremisten dort regelmäßig.

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