weltkunstbulletin.com

Welt

Türkischer Soldat erhält Asyl in Griechenland

Share
Putschversuch Mit diesem Militärhubschrauber flohen acht türkische Soldaten nach dem Scheitern des Putschversuchs 2016 nach Griechenland

Tsipras hatte wiederholt öffentlich betont, dass Beteiligte des Putschversuchs in der Türkei in Griechenland nicht willkommen seien.

Die Türkei hat scharf auf die Entscheidung Griechenlands reagiert, das für einen der acht Putschisten, die nach dem gescheiterten Putschversuch der Terrororganisation FETÖ am 15. Juli 2016, nach Griechenland geflohen waren, politisches Asyl gewährt hat. Der türkische Offizier setzte sich mit sieben Gefährten in einen Militärhubschrauber und floh in die nordgriechische Grenzstadt Alexandoupolis.

Das teilte das Büro von Ministerpräsident Tsipras gestern Abend in Athen mit.

Ö. und seine Kameraden waren noch während des Putschversuchs in der Türkei per Hubschrauber nach Griechenland geflohen. "Griechenland hat mit diesem Beschluss ein weiteres Mal gezeigt, dass esPutschisten schützt und mit offenen Armen empfängt", heißt es in der Erklärung. Der Schritt sei politisch motiviert und werde Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen und die regionale Zusammenarbeit haben.

Die griechische Regierung hat die Annullierung des Asylbescheids für einen türkischen Soldaten beantragt. Die Asylverfahren der anderen sieben Soldaten laufen noch. Eine Aufhebung der Asylerlaubnis für Ö. könne bis zu zwei Jahre dauern. Griechischen Medienberichten zufolge wurde der Mann bereits freigelassen.

Share