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USA fordern weltweite Unterstützung der Proteste im Iran

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Am Samstag griffen die Proteste, die zuvor in mindestens neun iranischen Städten stattgefunden hatten, auch auf die Hauptstadt Teheran über. Sie richteten sich zunächst gegen die hohe Arbeitslosigkeit und Preissteigerungen, später jedoch auch gegen die Regierung und Staatschef Hassan Ruhani. "Die Welt schaut hin!" Die iranische Regierung verurteilte die Unterstützung der Proteste durch die USA.

In Videos aus den sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie die Polizei die Studenten auf dem Universitätsgelände auseinandertreibt. Vielmehr gebe es Hinweise auf eine Beteiligung der Terrormiliz Islamischer Staat, behauptete Chodschasteh laut iranischen Medien am Sonntag. Sicherheitskräfte hätten auf Demonstranten im westiranischen Dorud das Feuer eröffnet.

Angesichts der anhaltenden Proteste im Iran hat US-Präsident Donald Trump seine Warnung an die Regierung in Teheran bekräftigt. Sie haben sich mittlerweile auf mehrere Städte ausgebreitet.

Für den iranischen Innenminister Abdulrahman Rahmani Fazli sind das keine Proteste mehr, sondern ein Aufstand gegen das eigene Volk. "Irans Führer haben ein wohlhabendes Land mit einer reichen Geschichte und Kultur in einen wirtschaftlich verdorrten Schurkenstaat verwandelt, dessen Hauptexporte Gewalt, Blutvergießen und Chaos sind". Sonst könnte es "problematische Konsequenzen" geben. "Das iranische Volk wird diese wertlosen und opportunistischen Bemerkungen der Amerikaner nicht beachten", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi.

Iranische Medien berichteten von Protesten auch in Kaschan, Arak, Ahwas, Sandschan, Bandar Abbas und Kerman. "Wenn sich die Menschen versammeln wollen, müssen sie eine Genehmigung dafür beantragen". Das Innenministerium sei aber bereit, Anträge zu friedlichen Demonstrationen zu prüfen, sagte er.

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