weltkunstbulletin.com

Geschäft

Sicherheitslücke in Milliarden Chips

Share
Computerchip

► Laut Berichten waren zunächst vor allem Prozessoren der Firma Intel betroffen.

Durch die in dieser Woche bekanntgewordene Sicherheitslücke in Chips diverser Hersteller können zumindest theoretisch auf breiter Front Daten abgeschöpft werden. Forscher demonstrierten, dass es möglich ist, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen.

Bisher ist allerdings nicht klar, ob die Lücke bereits ausgenutzt wird.

Die Sicherheitslücke war bereits vor einiger Zeit entdeckt worden.

Der Aktienkurs von Intel sackte ab, der Konzern machte in einer Stellungnahme vom 3. Januar deutlich, dass die Sicherheits-Schwachstellen der Chips kein Intel-spezifisches Problem darstellen würden.

Die zweite Attacke, "Spectre", lässt zu, dass Programme einander ausspionieren können. Man könne aber zumindest bekannte Schadsoftware durch Updates stoppen.

Von der schwerwiegenden Sicherheitslücke in Computerchips sind auch alle Mac-Computer und Apple-Smartphones betroffen.

Die Software-Maßnahmen gegen die Sicherheitslücken dürften zwar die Leistung der Prozessoren beeinträchtigen, räumte Intel ein. In den meisten Fällen werde der Leistungsabfall aber bei maximal zwei Prozent liegen. In den vergangenen Jahren hatten die Tech-Firmen ihre Geräte und Dienste unter anderem mit Verschlüsselung geschützt - gingen dabei jedoch davon aus, dass von den Prozessoren selbst keine Gefahr droht.

Share