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Trump darf auf Twitter Kim weiter drohen

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Trump darf auf Twitter Kim weiter drohen

Das Unternehmen argumentiert, würde es die strittigen Tweets löschen, würden wichtige Informationen zurückgehalten, welche die Menschen erfahren und über die sie debattieren müssten.

Zuletzt sorgte Trump für Kritik mit seinem Tweet, in dem er schrieb, dass er einen größeren und mächtigeren Atomknopf habe als der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un. Kritiker sehen darin eine Verletzung der Nutzungsbedingungen von Twitter, nach denen unter anderem die Androhung von Gewalt untersagt ist.

Das US-Unternehmen teilte im Internet mit, Twitter wolle die weltweiten öffentlichen Debatten befördern.

Durch eine Löschung werde vielmehr eine notwendige Diskussion erschwert.

Der Kurznachrichtendienst Twitter will Konten von Staats- und Regierungschefs bei umstrittenen Beiträgen nicht sperren. Firmenchef Jack Dorsey hatte zugleich mehrfach betont, dass er kein Problem damit hätte, auch den US-Präsidenten bei einem Regelverstoß zu sperren.

Nach den letzten Anti-Kim-Tweets hatten sich Demonstranten vor dem Twitter-Unternehmenssitz in San Francisco versammelt. Seit Donnerstag ist außerdem der Account der griechischen rechtsradikalen Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) bei Twitter gesperrt. Twitter war schon in der Vergangenheit zum Spagat gezwungen, und betonte, dass zwar die Regeln für alle Nutzer gleich seien, man aber für "Tweets mit Nachrichtenwert" eine Ausnahme mache. Das US-Präsidialamt hat sich bisher nicht zu dem Entscheid geäussert. "Gewählte Staatsoberhäupter spielen in dieser Konversation eine wichtige Rolle, weil sie einen übergroßen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben".

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