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Macron gedenkt Opfer der Anschlagsserie vor drei Jahren

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Gedenken an Charlie Hebdo-Opfer

In dem Redaktionsgebäude wurden 12 Menschen getötet, darunter bekannte Zeichner der Zeitschrift. Vor dem ehemaligen Redaktionssitz der Satirezeitung Charlie Hebdo und an zwei weiteren Anschlagsorten legten Staatspräsident Emmanuel Macron sowie die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo Blumengestecke nieder. Anwesend waren ebenfalls Macrons Ehefrau Brigitte und mehrere Regierungsmitglieder, unter ihnen Innenminister Gérard Collomb.

Die beiden Islamisten Chérif und Said Kouachi waren am 7. Januar 2015 in die Redaktion von "Charlie Hebdo" eingedrungen. Außerdem töteten sie vier Menschen in dem Supermarkt und eine Polizistin. Die Attacken zogen sich damals über drei Tage hin. Auch vor dem jüdischen Supermarkt "Hyper Casher" gab es eine Gedenkzeremonie.

Der Anschlag auf "Charlie" leitete in Frankreich eine beispiellose islamistische Terrorserie ein, bei der rund 240 Menschen aus dem Leben gerissen wurden. Dazu kämen Kosten für polizeilichen Personenschutz, die vom Staat übernommen würden.

Die neue Adresse von Charlie Hebdo wird immer noch geheimgehalten.

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