weltkunstbulletin.com

Sport

Bolt zum BVB: Stöger trainiert schnellsten Mann!

Share
Usain Bolt

Der Sprintstar, der im Sommer seine Karriere beendet hat, will tatsächlich Fußball-Profi werden. Schon im letzten Jahr hatten die Dortmunder den Jamaika-Renner eingeladen. Doch mit Mittelmaß will sich der 31-Jährige, der die Sprint-Szene ein Jahrzehnt lang dominierte, nicht abgeben. "Ich muss mehr als Durchschnitt sein". Viele Mannschaften haben uns Angebote gemacht, einfach irgendwelche Clubs. "Ich möchte der Beste sein". "Wenn Dortmund sagt, dass ich gut genug bin, bleibe ich dran und trainiere hart", sagt der Jamaikaner.

Wird Bolt etwa Dortmunds neuer Flügelflitzer? Ich werde eigentlich nicht nervös, aber diesmal ist es etwas anderes, es ist Fußball. Die Oberschenkelverletzung, die er sich bei der Leichtathletik-WM in London zugezogen hat, ist laut eigener Angabe völlig ausgeheilt: "Ich bin fit". Sportartikel-Hersteller Puma, der Bolt und den BVB unter Vertrag hat, hat die Einheiten unter Trainer Peter Stöger ermöglicht. Und vielleicht sagt das schon einiges über die Ernsthaftigkeit seines Plans aus. Doch das soll Bolt nicht hindern. "Einer meiner größten Träume ist es, bei Manchester United zu unterschreiben", sagte der achtmalige Olympiasieger. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm jedenfalls nicht: "Ich denke, ich habe eine Chance". Ich sehe viel Fußball, ich verstehe es, ich spiele es. "Ich habe ihm gesagt, dass er ein gutes Wort für mich einlegen soll. Er hat geantwortet, wenn ich hart trainiere, wird er schauen, was er machen kann", so Bolt.

Erlebe die Premier League live und auf Abruf auf DAZN. Schließlich spielt sein französischer Kumpel bei ManUnited - und ist deren teuerster Transfer in der Vereinsgeschichte.

Usain Bolt hat ins einer Karriere nahezu alles gewonnen.

Der Jamaikaner hatte schon häufiger von seinem Traum Profifußballer gesprochen und zuletzt erklärt, dass er eine zweite Karriere anstrebe - und für die soll Dortmund zu seinem Sprungbrett werden. "Ich vermisse den Wettkampf, auf die Bahn zu gehen und vor den Fans zu laufen, aber nicht das Training". Erstmal abwarten allerdings, was aus dem angeblichen Training beim BVB wird. Da könnte es mit einer Zweitkarriere doch ganz schön schwer werden.

Share