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CIA-Chef Pompeo bestreitet Einflussnahme auf Iran-Proteste

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CIA-Chef Pompeo bestreitet Einflussnahme auf Iran-Proteste

Er stehe noch immer zu der Einschätzung, wonach dies eine Frage von Monaten sei, sagte der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes am Sonntag im Sender CBS. Er reagierte damit auf Vertreter der iranischen Führung und Justiz, die den USA und insbesondere dem CIA vorgeworfen hatten, die Proteste in Iran angeheizt zu haben.

"Die Proteste sind von ihnen begonnen worden und sie werden weitergehen", sagte Pompeo. Die Demonstrationen seien "nicht vorbei".

Die Proteste in Iran hatten am 28. Dezember in der Stadt Maschhad begonnen und sich binnen Tagen auf das ganze Land ausgeweitet (mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier). Bei gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften wurden 21 Menschen getötet, bevor die Proteste am Dienstag abflauten.

Einzelheiten nannte er nicht. Zugleich wies er einen Bericht der "New York Times" zurück, wonach die Geheimdienste die großen Fortschritte beim nordkoreanischen Atomprogramm nicht vorhersagen konnten. Die Einmischungsversuche Russlands gebe es seit Langem und sie hielten weiter an, sagte Pompeo.

Zudem verteidigte der Leiter des US-Auslandsgeheimdienst den jüngsten Tweet von US-Präsident Donald Trump, in dem er seinen Atomknopf mit dem von Kim Jong-un verglich.

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