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Intel-Core-Chips mit AMD-Grafik offiziell angekündigt

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Bei der Grafikleistung müssen Nutzer im Vergleich allerdings deutliche Abstriche machen, denn die Radeon RX Vega M GL enthält lediglich 20 Compute Units mit insgesamt 1280 Kernen, die je nach Last mit einer Taktfrequenz zwischen 931 und 1011 MHz arbeiten.

Im NUC8i7HNK steckt der Core i7-8705G - dessen reine Prozessorleistung ist nur unwesentlich geringer als die des i7-8809G.

Der Kaby Lake G - eine Kombination aus Intel- und AMD-Technologie. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen den fünf Prozessoren sind daher zum einen die vordefinierte CPU-Taktrate, zum anderen die Art der zusätzlich auf der Trägerplatine sitzenden Radeon-GPU. Zudem verfügt die gesamte G-Serie über 4 Gigabyte des pfeilschnellen HBM2-Videospeichers, den Intel über eine spezielle Bridge möglichst kosteneffektiv an den AMD-Grafikchip anbindet. Die TDP für den Intel Core i7-8809G samt Vega GPU beträgt 100 Watt. Je nach Auslastung lässt AMD die Shader-Kerne mit einer Taktfrequenz zwischen 1063 und 1190 MHz laufen. Der Core i5-8305G wartet mit einem Basistakt von 2,8 Gigahertz und bis zu 3,8 Gigahertz Turbo-Frequenz auf. Diese iGPU übernimmt bei der Darstellung von wenig anspruchsvollen Inhalten das Kommando, sodass die Radeon Vega M GPU abgeschaltet werden kann, um den Energieverbrauch zu senken. Zur CES konkretisiert Intel nun die Einzelheiten rund um die geplanten Chips. Dort sollen sie die Fertigung sehr flacher und dennoch leistungsfähiger Laptops ermöglichen, die genug Performance liefern können, um aktuelle PC-Spiele in Full-HD und mit hohen Details ruckelfrei wiedergeben zu können.

Zwei verschiedene Modelle gibt es vom neuen NUC. Auch eine besser Akkulaufzeit verspricht der Hersteller durch dieses Design.

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