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Unterhaltung

Oprah Winfrey hält kämpferische Rede bei den Golden Globes

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Oprah Winfrey

-DeMille-Preis für Engagement in der Unterhaltungsbranche ausgezeichnet und hielt eine kämpferische Rede über Frauenrechte. Zu lange wurden Frauen nicht zugehört und geglaubt, wenn sie sich trauten, die Wahrheit über die Macht dieser Männer zu sagen. "Aber deren Tage sind gezählt!", rief Winfrey den Stars zu, die die Entertainerin mit stehendem Applaus feierten.

Winfrey bedankte sich bei all den mutigen Frauen, die im Zuge der #MeToo-Bewegung ihr Schweigen zu sexuellen Übergriffen gebrochen und damit Aufmerksamkeit geschaffen haben. Damit spricht Winfrey die massiven Sexismus-Vorwürfe an, die in den vergangenen drei Monaten ans Licht gekommen sind, - und kommt zu dem Schluss, der auch als Kampfansage verstanden werden kann: "Dann wird niemand mehr ‚Me Too'sagen müssen".

So habe sie mit ihrer Mutter vor dem Fernseher gesessen, als Regisseur und Schauspieler Sidney Poitier 1964 mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. "Und wenn diese Zeit da ist, liegt das auch an großartigen Frauen, von denen einige heute hier im Raum sind". "Ich möchte, das heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht". "Er trug eine Krawatte und natürlich war er schwarz, und ich hatte vorher noch nie erlebt, dass ein schwarzer Mann so gefeiert wurde wie er".

Eine kleine Aussage, mit der sie offenbar ins Schwarze traf - und für die die 36-Jährige zu Recht gefeiert wurde.

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