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Verurteilter Mörder nach JVA-Freigang nicht zurückgekehrt

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Jeder Verurteilte hat grundsätzlich die Chance irgendwann wieder in Freiheit zu leben- das entscheid das Bundesverfassungsgericht

Wie der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, kehrte ein Insasse der Justizvollzugsanstalt Tegel nach seinem Freigang nicht wie erwartet am Samstag zurück.

Bei dem Häftling soll es sich demnach um einen verurteilten Mörder Ende 40 handeln. Diese Frist ließ der Mann aber offenbar verstreichen. Mit seinem Erscheinen sei aber am Abend zu rechnen.

Die Polizei fahndet nach dem Mann, wie BILD aus Sicherheitskreisen erfuhr.

Am Sonntagnachmittag twitterte der Sprecher des Berliner Justizsenators, dass der Häftling dennoch gegen 14 Uhr freiwillig in die Anstalt zurückgekehrt sei. Nachdem dort innerhalb von fünf Tagen neun Häftlinge entwischt waren, sorgt nun ein Vorfall in einem anderen Berliner Gefängnis für Kopfschütteln.

Vier dieser Häftlinge starteten kurz vor Silvester eine filmreife Flucht aus dem geschlossenen Vollzug. Eine Kamera filmte sie dabei, trotzdem wurde erst knapp 45 Minuten später Alarm ausgelöst. Sie zerschlugen einen Betonpfosten zwischen Lüftungsschlitzen und trennten die im Pfosten befindlichen Stahlträger mit einer Flex durch.

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