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Arbeitsmarkt hat sich 2017 aufgehellt

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Zeitungsinserat

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil.

Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl im letzten Jahr liegt bei 143'142 Personen und ist damit um 6175 Personen oder 4,1 Prozent tiefer als 2016. So waren Ende Dezember im bernischen Baugewerbe 659 Personen mehr arbeitslos als Ende November, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Dienstag mitteilte.

ARBEITSMARKT ⋅ Der Wirtschaftsaufschwung kommt langsam auf dem Arbeitsmarkt an. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen des Kantons reicht von 1,5 (Frutigen-Niedersimmental und Interlaken-Oberhasli) bis 3,9 Prozent (Biel). Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 2'536 Personen (-13,2%).

Vor allem in der ersten Jahreshälfte sei die absolute Zahl Arbeitsloser zurückgegangen, habe dann in der zweiten Jahreshälfte zunächst stagniert, ehe sie gegen Jahresende "ausschliesslich durch saisonale Effekte" wieder angestiegen sei. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank dadurch von 3,7 Prozent im 2016 auf 3,5 Prozent im 2017.

Die Beschäftigungssituation dürfte sich in der Schwei und im Kanton Zürich im ersten Halbjahr 2018 weiter verbessern.

Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit im Gesamtjahr 2017 abgenommen, wie das Seco schreibt.

Entwicklung Arbeitslosenquote seit 1995 Zahl der registrierten Arbeitslosen am Stichtag geteilt durch die Zahl der Erwerbspersonen.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) erhöhte sich um 110 Personen (+0,7%) auf 16'680. Die Quote verharrte bei 3,0%, gegenüber dem Vorjahr nahm sie jedoch um 0,5 Prozentpunkte ab.

Dagegen nahm die Anzahl der älteren Arbeitslosen (50 und älter) deutlich zu, und die Quote stieg auf 2,9 Prozent von 2,7 Prozent.

Im Oktober 2017 - neuere Zahlen dazu liegen nicht vor - waren laut dem Seco 1699 Personen von Kurzarbeit betroffen und damit 20 Prozent mehr als im Vormonat.

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