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Arsenal blamiert sich im FA-Cup

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Arsenal-Coach

Titelverteidiger FC Arsenal ist in der dritten Runde des FA Cups ausgeschieden.

Die peinliche Niederlage markiert einen neuen Tiefpunkt für den Londoner Traditionsclub.

Cup-Verteidiger Arsenal scheidet erstmals unter Arsène Wenger schon in den 1/32-Finals aus. Wenger, der nach kritischen Aussagen gegen Schiedsrichter gesperrt war, musste das Spiel auf der Tribüne verfolgen. Wir waren nirgendwo gut genug. Per Mertesacker und seine Teamkollegen ließen Nottinghams Eric Lichaj unbewacht im Fünfmeterraum stehen. "Ich glaube nicht, dass irgendwer heute seine Aufstellung gerechtfertigt hat", schimpfte Mertesacker und meinte damit auch sich selbst - trotz seines Treffers zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Meister FC Chelsea muss nach einem 0:0 gegen Norwich City zu einem Wiederholungsspiel antreten. Der 68-Jährige verzichtete auf mehrere Stammkräfte.

Die britische Tageszeitung "The Guardian" nannte das Aus einen "heftigen Schock und eine schallende Ohrfeige für Wenger", der sich mit seiner Aufstellung verzockt hatte. Rekord-Pokalsieger Arsenal war ohne die deutschen Stammspieler Mesut Özil oder Shkodran Mustafi angetreten.

Ex-Profi und BBC-Kommentator Chris Sutton fand ebenso deutliche Worte für ihn: "Das war eine unglaubliche Arroganz von Arsene Wenger".

Dafür gab Wenger, dessen Mannschaft in der Liga nur auf Platz sechs steht, zahlreichen Nachwuchsspielern eine Chance.

Am Montag legte Moderator Piers Morgan noch einmal nach.

In einem weiteren Tweet schrieb er unter ein Bild von sich und Wenger ein Zitat von Socrates: "Die heißeste Liebe hat das kälteste Ende". Vielen Arsenal-Fans dürfte er damit aus der Seele gesprochen haben.

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