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Schieder gegen Ludwig: Das Duell ist fixiert

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APA  ROLAND SCHLAGER
Sonja Wehsely und Andreas Schieder im Rahmen des Philharmonikerballes im Wiener Musikverein am Donnerstag 24. Jänner 2013

Der Wahlvorschlag für die Kandidaten zum Vorsitzenden der SPÖ Wien steht fest: Andreas Schieder und Michael Ludwig bleiben wenig überraschend die einzigen Anwärter auf den Chefsessel der Wiener Landespartei.

Die Frist für Bewerbungen für die Häupl-Nachfolge lief am Freitag um 23.59 Uhr ab. Auch unter den Parteitagsdelegierten der Gewerkschaft gibt es laut Meidlinger eine Mehrheit für Ludwig. Jänner werden somit nur die Namen Ludwig und Schieder auf dem Stimmzettel stehen.

Eine interne Abstimmung im Wiener Präsidium der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) habe eine "klare Mehrheit" für Wohnbaustadtrat Ludwig ergeben, bestätigte der Wiener FSG-Chef Christian Meidlinger am Montag entsprechende Berichte von "Kurier" und "Presse". Umgekehrt - heißt es in Parteikreisen - könnte sich einer der beiden Kandidaten noch zurückziehen, sollte sich das Stimmungsbild unter den Delegierten allzu sehr zu seinen Ungunsten verschieben und ihm damit beim Parteitag ein Debakel drohen. Bei einem der weiteren Bewerber handelte es sich laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" um den Verwaltungsjuristen Michael Bernt, der 2015 aus der Partei ausgetreten sei. Jänner endgültig entschieden. Dann werden an einem Sonderlandesparteitag 981 Delegierte abstimmen.

Die erwarteten Kontrahenten werden auf dem Wiener SP-Parteitag am 27. Das werden die Delegierten entscheiden", erklärte Häupl im "Wien heute"-Interview". Stimmten zwei Drittel der Delegierten dafür, wäre ein möglicher Überraschungskandidat plötzlich mittendrin im Rennen um die Häupl-Nachfolge.

Besonders mutige Interessenten hätten auch noch die Möglichkeit, direkt am Parteitag ihr Interesse zu bekunden - sie ist jedoch eher theoretischer Natur.

Noch-Landesparteichef Bürgermeister Michael Häupl jedenfalls hofft auf Ruhe nach der Kür beim Landesparteitag der Wiener SPÖ am 27. Denn man brauchte eine Zweidrittelmehrheit der Delegierten, um überhaupt zur Wahl antreten zu dürfen. Diese finden am 16. und am 20.

Amtsinhaber Häupl wollte bis zuletzt nicht sagen, welchen der beiden Kandidaten er bevorzugt.

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