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Airbus baut A320-Produktion in China aus

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Montage eines A320 im chinesischen Airbus Werk in Tianjin

Airbus wird vorschlagen, die Produktionsmenge seines Flugzeuges A320 in seinem Endmontagewerk in Tianjin zu erhöhen. Zuvor waren in Medien Hoffnungen auf neue Flugzeugaufträge geschürt worden, die aber sich zunächst nicht erfüllten.

Bei den zu ordernden Maschinen handelt es sich laut einem Macron-Mitarbeiter vor allem um die modernisierte Version A320neo.

Die Chinesen sind in dieser Flugzeugklasse auch mit einem eigenen Jet am Start, dem Modell C919, das im Mai 2017 seinen Erstflug hatte.

Auf dem chinesischen Markt fliegt nur die Fluggesellschaft China Southern Airlines fünf Flugzeuge der A380.

Peking werde schon bald eine Bestellung für 184 Maschinen aus der Mittelstrecken-Baureihe A320 abgeben, sagte Macron nach seinen Gesprächen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping.

Montage eines A320 im chinesischen Airbus Werk in Tianjin
Montage eines A320 im chinesischen Airbus Werk in Tianjin

Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, dass Airbus China eine industrielle Partnerschaft bei dem größten Passagierflugzeug der Welt anbieten wollte.

Potenzielle neue Aufträge für den A380 werden die trüben Aussichten des weltweit größten Passagierflugzeuges erhellen.

Der Flugzeugbauer plant während Macrons Chinareise außerdem eine Vertragsunterzeichnung zum Verkauf von 100 Flugzeugen an die China Aircraft Leasing Group. Der Flieger verkaufte sich in den vergangenen Jahren kaum noch. Bloomberg zitierte am Dienstag einen französischen Politiker aus dem Umfeld des Präsidenten mit der Aussage, der A380-Deal mit China sei noch nicht unterschriftsreif.

In den nächsten 20 Jahren wird China nach Airbus' Schätzungen mehr als 6.000 neue Flugzeuge für den Passagier- und Frachttransport benötigen. In dem Werk mit der Endmontage der A320 werden seitdem auch A330 lackiert, ausgestattet, getestet und ausgeliefert.

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