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Bannon leitet nicht länger Breitbart

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Steve Bannon mit Brille und einem Mikrofon in der Hand

Washington Steve Bannon, Ex-Chefstratege im Weißen Haus, gibt seinen Posten bei "Breitbart News" ab.

Steve Bannon, früherer Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, verlässt die rechte Nachrichtenseite "Breitbart News". Man sei dankbar für das gemeinsam Erreichte, heisst es in einem Bericht der Website.

Der ehemalige Berater von US-Präsident Trump hatte zuletzt mit Aussagen im Buch "Fire and Fury" des US-Journalisten Michael Wolff für Aufsehen gesorgt.

Bannon war wegen ihm zugeschriebener kritischer und abfälliger Zitate über Trump und dessen Familie in einem Enthüllungsbuch in den vergangenen Tagen massiv unter Druck geraten. Trump traf sich aber auch danach noch mit Bannon, der zum rechtspopulistischen Nachrichtenportal Breitbart zurückgekehrt war.

Am Wochenende hatte Bannon ausführlich sein Bedauern geäussert, die Äusserungen inhaltlich aber nicht bestritten. Die Milliardärsfamilie Mercer hatte nach Bannons Äusserungen erklärt, nichts mehr mit ihm zu tun haben zu wollen. Das am Freitag erschienene Buch, in dem Bannon oft zitiert wird, zeichnet ein chaotisches Bild des Weißen Hauses unter Trump.

Bannon galt als Rechtsaussen-Architekt der nationalistisch ausgerichteten Kampagne Trumps und als treibende Kraft hinter umstrittenen Entscheidungen wie dem Einreisestopp für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern. Im Sommer 2017 verließ Bannon das Weiße Haus und kehrte zu Breitbart zurück.

► Bannon trete als Vorstandsvorsitzender von "Breitbart News" zurück, teilte das Unternehmen auf "Breitbart News" mit.

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