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Das Ende einer Sport-Geschichte Schumi-Kartbahn wird für Tagebau plattgemacht

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Will seine Rennheimat nicht aufgeben Der ehemalige Formel-1 Rennfahrer Ralf Schumacher

"Hier sterben Tradition und erfolgreiche Jugendförderung gleichzeig".

Dank der Formel-1-Ikone Michael Schumacher wurde die Kartbahn von Kerpen weltberühmt.

Die Kartbahn in Kerpen in Nordrhein-Westfalen gehört zum Großteil Michael Schumacher.

Gerade wird in der Ortschaft Immerath eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert abgerissen. Das gesamte Dorf wird dem Tagebau des Energiekonzerns RWE weichen müssen.

Auch die Hoffnungen auf einen neuen Standort haben sich zerschlagen: "Es gibt keine neue Kartbahn", so der Jugendwart der Bahn, Ralf Schumacher, gegenüber dem "Express": "Die gemeinsame Suche mit RWE hat zu keinem von der Bevölkerung mitgetragenen neuen Standort geführt".


Das Ende einer Sport-Geschichte Schumi-Kartbahn wird für Tagebau plattgemacht

Denn mit dem Aus der Rennstrecke, auf der neben den Schumachers unter anderem auch der viermalige Champion Sebastian Vettel lernte, würde auch dem Kartklub Kerpen-Manheim die Existenzgrundlage entzogen. Ralf Schumacher, Bruder von Legende Michael, musste ihnen nun mitteilen: "Es wird keine neue Kartbahn geben".

Nun plant der Club sein Drittel der Anteile an "RWE" zu verkaufen.

Kerpen. Einer der wichtigsten Orte in der Karriere von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist wohl bald Geschichte. Dessen Managerin Sabine Kehm sagt gegenüber dem Express: "Die Familie Schumacher ist über die Entwicklung auf dem Laufenden".

Schumacher wuchs im Kerpen auf. Im Laufe der Jahre besuchten viele Stars die Bahn, darunter auch die süäteren deutschen GP-Piloten Nick Heidfeld oder Heinz-Harald Frentzen. Die Tradition wird sterben. Wie der Klub ohne Kartbahn weiterhin bestehen soll, ist unklar. Doch das Geld spielt für den Verein eine untergeordnete Rolle.

Präsident Gerhard Noack betonte stets: "Was wir brauchen, ist eine Kartbahn. Ohne Sportstätte für unsere Mitglieder gibt es auch keinen Klub mehr".

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