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Frankreich ermittelt gegen Apple

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Apple Diese Parxis wurde beendet

Genauso könnten die Ermittlungen aber auch wieder ohne Konsequenzen für Apple eingestellt werden.

Geführt wird die Untersuchung von der DGCCRF, einer im Wirtschaftsministerium angesiedelten Behörde für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung. Nachdem deshalb im vergangenen Jahr bereits Ermittlungen gegen den Druckerhersteller Epson eingeleitet wurden, ist jetzt auch Apple ins Visier der zuständigen Verbraucherschutzbehörden geraten. Die Ermittlungen gehen auf eine Klage des Verbandes Halte à l'obsolescence (HOP) zurück, der sich dem Kampf gegen geplante Obsoleszenz verschrieben hat.

Der Konzern hatte versichert, er würde "niemals" das Erlebnis der Nutzer absichtlich verschlechtern, um mehr neue Geräte zu verkaufen.

Das iPhone 6s wird bei schwachem Akku langsamer. "Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft war extrem schnell", sagte er. Der eingebaute Verschleiß ist in Frankreich strafbar. Wer die Lebensdauer von Produkten absichtlich verkürzt, kann mit einer bis zu zweijährigen Haftstrafe und 300.000 Euro Geldstrafe rechnen.

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