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Hauptstadtflughafen BER kostet eine Milliarde Euro mehr

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Pannenflughafen BER

Für die Inbetriebnahme und den Ausbau des Berliner Hauptstadtflughafens BER fehlt laut "Bild am Sonntag" nach ersten Schätzungen bis zu eine Milliarde Euro. Demnach belaufen sich allein die Kosten für den Baustellenbetrieb und die Einnahmeausfälle auf rund 25 Millionen Euro pro Monat. Weitere Millionen seien für Anträge zur Fertigstellung und zum Ausbau zu kalkulieren. Über die Finanzierung soll einem Sprecher zufolge bei einer Aufsichtsratssitzung im März entschieden werden, wie die "Bild am Sonntag "weiter berichtete". Damals hatte der Chef der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg, Engelbert Lütke Daldrup, bereits angekündigt, durch die abermals verzögerte Eröffnung des Airports werde zusätzliches Geld gebraucht, worüber der Aufsichtsrat im März beraten werde.

Maximal 400 Millionen Euro könne die Gesellschaft durch Kredite alleine stemmen, berichtet die "BamS" unter Berufung auf Gesellschafterkreise weiter. Noch vor Weihnachten sei der Aufsichtsrat über den Finanzbedarf informiert worden. Aus den geplanten 2,5 Milliarden Euro Kosten waren zuletzt 6,6 Milliarden Euro geworden.

Die Gesellschafter - Berlin, Brandenburg sowie der Bund - seien sich uneinig, wie die Flughafengesellschaft den restlichen Bedarf finanzieren solle. Nach früheren Angaben war der BER bis 2018 durchfinanziert.

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