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Schwarzes Kind im Affen-Pulli: H&M reagiert auf Rassismus-Vorwürfe

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The Weeknd H&M

Mit dem Werbefoto eines schwarzen Jungen hat H&M viele Menschen vor den Kopf gestoßen. Der Aufschrei im Netz folgt prompt und ist riesig, denn das Wort Affe gilt als Beschimpfung für dunkelhäutige Menschen. Das Unternehmen bat für den Vorfall um Entschuldigung. "Wir bereuen zutiefst, dass das Bild ausgewählt wurde und bedauern den aufgedruckten Spruch", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Inzwischen hat H&M auf die Kritik und die Rassismus-Vorwürfe reagiert.

Der Konzern gab außerdem an, dass man den Fall genauer untersuchen wolle, um künftig ähnliche Fehler zu vermeiden.

Auf der Internetseite von H&M war am Montag für kurze Zeit ein kleiner Schwarzafrikaner in einem grünen Kapuzen-Pulli abgebildet, auf dem der Schriftzug "Coolest Monkey in the Jungle" (Coolster Affe im Urwald) zu lesen war.

In diesem Zusammenhang hat H&M mit der Werbung ziemlich daneben gegriffen - vor allem wenn man weitere Teile der Kollektion betrachtet.

Sänger The Weeknd (27, "Starboy" ), der als einer der ersten darauf aufmerksam wurde, kündigte sofort seine bisherige Zusammenarbeit mit H&M via Twitter auf: "Ich bin diesen Morgen geschockt und beschämt zu diesem Foto aufgewacht".

Auch Boris Becker stieg in die Rassismus-Debatte ein.

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