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Kramp-Karrenbauer nach Autounfall im Krankenhaus

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Die saarländische Ministerpräsidentin ist bei einem Autounfall verletzt worden

Die Ministerpräsidentin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), ist am frühen Donnerstagmorgen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden.

Sie und drei Begleiter erlitten leichte Verletzungen, zur Beobachtung sollen sie eine Nacht im Krankenhaus verbringen. "Den Umständen entsprechend bei Kollegen und mir alles ok". Nach Medienberichten krachte das Auto gegen 4.30 Uhr auf der Autobahn A10 zwischen der Anschlussstelle Ferch und dem Autobahndreieck Potsdam auf einen vor ihm fahrenden Lkw. Offenbar handelt es sich bei den weiteren Verletzten um Kramp-Karrenbauers Fahrer und die Personenschützer der Regierungschefin. Sie kamen allesamt zunächst in ein Potsdamer Krankenhaus zur Behandlung. Am Mittwochabend hatte die 55-Jährige in Saarbrücken zum Neujahrsempfang mit rund 1.800 geladenen Gästen geladen.

Kramp-Karrenbauer war auf dem Weg nach Berlin, um dort an der Schlussphase der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD über eine mögliche Regierung teilzunehmen.

Annegret Kramp-Karrenbauer ist bei den "Groko"-Sondierungen eine wichtige Verhandlerin". Ihre Regierungssprecherin Anne Funk bestätigte in Saarbrücken, Kramp-Karrenbauer sei leicht verletzt und am Morgen in der Klinik untersucht worden. Die Ursache des Crashs sei noch unklar, die Ermittlungen liefen. Laut Polizei Brandenburg war der Unfallwagen nach dem Crash "nicht mehr fahrbereit". "Die Irrungen und Wirrungen der Berliner Regierungsfindung haben einer Reihe von Ministerpräsidenten doch einen gewissen Strich durch die Terminplanung gemacht", sagte sie.

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