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Toyota und Mazda bauen 1,6 Milliarden teures US-Werk

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Setzt auf Expansion in den USA der japanische Autoriese Toyota

Montgomery (Reuters) - Die japanischen Autobauer Toyota und Mazda errichten ein gemeinsames Montagewerk im US-Bundesstaat Alabama. Den Zuschlag für die 1,6 Milliarden Dollar schwere Investition habe die Stadt Huntsville im US-Bundesstaat Alabama erhalten, teilten die Konzerne mit.

Die Anlage soll bis zu 4.000 Mitarbeiter beschäftigen und rund 300.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren. Toyota und Mazda hatten die Pläne für die neue Fabrik im August bekanntgegeben, den Standort aber zunächst nicht genannt.

Die neue Fabrik liegt lediglich 14 Meilen von einem bestehenden Toyota-Werk entfernt. Politiker sind in der Regel zu teuren Zugeständnissen bereit, um als Beschaffer von Jobs auftrumpfen zu können. Dort sitzen die drei großen US-Konzerne General Motors, Ford und Chrysler.

Angelockt von geringerem Gewerkschaftseinfluss und günstigeren Produktionskosten setzen vor allem ausländische Hersteller stark auf den Süden. Der deutsche Autoriese Daimler betreibt schon seit über 20 Jahren ein Werk in Alabama und kündigte zuletzt an, dieses kräftig auszubauen. Volkswagen fertigt im benachbarten Bundesstaat Tennessee, BMW nicht weit entfernt in South Carolina.

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