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IPhone-Akku entzündet sich erneut beim Tausch: Diesmal in Spanien

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Apple Store

Die Reparatur ist reine Routine, doch diesmal läuft in der Werkstatt der Züricher Apple-Filiale etwas schief: Der Akku wird beim Ausbau plötzlich immer heißer, beißender Rauch steigt auf. Der schnelle Griff zum geeigneten Löschmittel verhindert Schlimmeres. Der lokalen Polizei zufolge war ein Apple-Angestellter gerade dabei, den Akku eines iPhones zu entfernen, als die Batterie überhitzte. Der Laden in der Bahnhofstraße musste wegen der starken Rauchentwicklung geräumt werden, die Stadtpolizei Zürich wurde kurz nach 10:00 Uhr am Vormittag informiert. Schutz & Rettung war mit einem Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr sowie mit mehreren Rettungswagen und einem Noteinsatzfahrzeug vor Ort. Ein Apple-Mitarbeiter zog sich leichte Verbrennungen an der Hand zu.

Seine Kollegen konnten Schlimmeres verhindern: Die Rauchentwicklung konnte "aufgrund der richtigen Reaktion des Personals sofort eingedämmt werden", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Zürich. Auf den ausgebrannten Akku sei Erde (vermutlich Quarzsand) geworfen worden.

Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich stellten den Akku und das dazugehörende Gerät sicher, um im Labor festzustellen, was zur Überhitzung geführt hatte. Ärzte hatten zudem sieben anwesende Personen wegen möglicher gesundheitlicher Probleme nach dem Vorfall untersucht, allerdings musste niemand ins Krankenhaus.

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