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Premier League: Pep Guardiola von Manchester City flucht über Spielplan

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Gabriel Jesus Manchester City Crystal Palace

Es hätte nicht viel gefehlt, und Manchester City hätte gar die erste Saisonniederlage einstecken müssen. Seit Dezember standen allein in der Liga acht Spieltage an, zuletzt spielte City am Sonntag und Dienstag.

Als "Desaster" bezeichnete Guardiola das bereits vor dem 3:1-Sieg gegen Watford am Dienstagabend, anschließend legte er noch einmal nach: "Wir werden die Spieler noch umbringen!"

Für Wenger war der West-Midlands-Auftritt seiner Elf, die sich an den zuvor punktgleichen Tottenham Hotspurs (am Donnerstag gegen West Ham United) vorbeischoben, das 811. Premier-League-Spiel als Trainer seit seinem Amtsantritt bei den Gunners im Oktober 1996. Man achte in England nicht auf die Spieler, Verletzungen seien Folge der hohen Belastung.

Zwei Tage nach dem torlosen Remis bei Abstiegskandidat Crystal Palace schoss Raheem Sterling die Skyblues schon in der ersten Spielminute in Führung. "Aber die Show muss ja weitergehen", so Guardiola. "Da müssen die Verantwortlichen drüber nachdenken".

Dabei sei jeder Fan wegen der Spieler da, betonte der 46-Jährige, "und nicht wegen der Trainer oder der Pressekonferenzen oder sonst jemanden". "Hier in England werden die Spieler nicht geschützt, und das ist ein großer Fehler". In den Augen von Guardiola geht man mit diesem Spielplan definitiv zu weit: "Wir sind hier nicht beim Basketball oder beim Tennis - die Spieler brauchen Regeneration. Schaut euch einfach die ganzen muskulären Verletzungen an". Er wird den Citizens Wochen, wenn nicht sogar Monate lang fehlen. "Gott sei Dank ist es nicht so schlimm!", schrieb er selbst auf Twitter.

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