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Putin: Kim Jong-un hat jüngste Runde im Streit mit USA gewonnen

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Der russische Präsident Wladimir Putin in Moskau im Büro der russischen Zeitung Komsomolskaja Prawda

Laut dem russischen Präsidenten hat der Staatschef Nordkoreas, Kim Jong-un, in dem politischen Spiel auf der Halbinsel "seine Partie gewonnen" und ist nun daran interessiert, die Situation wieder "zu glätten". "(.) Ich denke, ihr seid da überrascht".

Pjöngjang - Nordkorea hat nach Einschätzung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem Atom- und Raketenprogramm den Westen ausgespielt. Kim zieh den US-Präsidenten, geistesgestört zu sein. Trump und Kim lieferten sich einen verbalen Schlagabtausch. In mehreren Berichten wird die Sorge geäußert, die USA bereiteten sich auf einen Krieg mit Nordkorea vor.

Die Frage, ob er bereits mit Kim gesprochen habe, wollte Trump nicht beantworten. Zuletzt beharrte Trump darauf, den größeren "Atomknopf" als sein Gegenüber in Pjöngjang zu haben. "Ich werde nicht sagen, ob oder ob nicht".

Harsche und persönliche Kommentare auf Twitter bezeichnete Trump in dem Interview als Teil einer breiteren Strategie.

Am Mittwoch hatten sich Trump und sein südkoreanischer Amtskollege Moon Jae-In telefonisch darauf verständigt, den Druck auf das kommunistisch geführte Nordkorea hochzuhalten. "Und dann, auf einmal, ist jemand mein bester Freund". Den Angaben zufolge zeigte sich Trump offen, selbst Gespräche mit Nordkorea zu führen.

Es gebe keine Hindernisse, die Nordkorea nicht überwinden könne, auch wenn die Feinde das Land zehn oder 100 Jahre lang sanktionieren würden. Diese müssten aber zur richtigen Zeit und unter den richtigen Umständen stattfinden, hieß es aus dem Weißen Haus ohne nähere Erläuterung. "Sie mir 30. Ich bin ein sehr flexibler Mensch".

NAFTA wird derzeit zwischen den USA, Kanada und Mexiko neu verhandelt und ist seitens der USA unter Beschuss. "Wisst ihr was? Mexiko zahlt", sagte Trump dem Blatt. "Ich will das nicht kommentieren".

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