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Rasierklingen-Krieg: Gillette siegt erneut gegen Wilkinson

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Die Klingen des Rasierers „Mach3“ dürfen erst einmal nicht nachgeahmt

Düsseldorf/Schwalbach im Taunus - Die Nachahmerklingen des Rasiererherstellers Wilkinson sind vorerst Geschichte.

Düsseldorf Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat dem Rasiererhersteller Wilkinson vorläufig untersagt, in Deutschland preisgünstige Ersatzklingen für den weit verbreiteten Nassrasierer "Mach3" des Konkurrenten Gillette zu verkaufen. Hergestellt wurden sie vom Gillette-Rivalen. Mehrere Drogerieketten verkauften das um 30 Prozent günstigere Produkt als Eigenmarken. Das Düsseldorfer Landgericht gab der Firma im Juli vergangenen Jahres im sogenannten Eilverfahren recht.

Gillette sah dadurch seine Patente verletzt und zog vor Gericht. Und fügte hinzu: "In anderen Ländern Europas bieten unsere Ersatzklingen Verbrauchern schon jetzt eine günstige Alternative und finden dort inzwischen großen Anklang". Außerdem läuft vor dem Bundespatentgericht ein Nichtigkeitsverfahren gegen das Gillette-Patent, über das noch nicht entschieden ist.

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