weltkunstbulletin.com

Welt

Schockierender Fall Mutter verkauft Sohn (9) für Vergewaltigungen - acht Festnahmen

Share
Eine Mutter soll ihr Kind Männern für Vergewaltigungen überlassen haben — Ermittler untersuchen weiter Details zu dem grausigen Fall. Sie rechnen mit längeren Ermittlungen. Und müssen Beweise sichten

Es ist ein Fall, der auch hartgesottene Ermittler zutiefst erschüttert. Die Mutter und ihr Freund kamen in U-Haft, ebenso ein ebenfalls tatverdächtiger 40 Jahre alter Mann aus dem Raum Freiburg. Acht Verdächtige sind in Untersuchungshaft. Die Dimensionen sprengten das bisher Bekannte.

Nach mutmaßlich zahlreichen Vergewaltigungen eines Kindes haben Ermittler in mehreren europäischen Ländern acht Tatverdächtige festgenommen.

Württhemberg ist der Polizei ein Schlag gegen einen Pädophilenring gelungen.

Nach Eingang eines anonymen Hinweises am 10. September 2017 nahmen das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und die Zentralstelle für Internetermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt a.M. umgehend Ermittlungen wegen des Verdachts des anhaltenden schweren sexuellen Missbrauchs eines neunjährigen Jungen auf. Als Hauptverdächtige gelten eine 47-jährige Frau und ein 37 Jahre alter Mann. Als Tatverdächtiger in diesem Fall wurde der 32-jährige Vater des Mädchens ermittelt. Die Taten ereigneten sich demnach von 2015 bis Herbst vergangenen Jahres - also rund zwei Jahre lang. Er soll nach Angaben der Ermittler an verschiedenen Tatorten in und um die Stadt Freiburg von mehreren Tätern wiederholt missbraucht und vergewaltigt worden sein.

Erschreckend sind die Details, die Polizei und Staatsanwaltschaft zu dem Fall veröffentlichen: zum Beispiel die Festnahme eines Mannes aus Schleswig-Holstein, den Polizisten verdeckt überwachten. Bei seiner Festnahme hatte der Mann einen Rucksack mit Fesselutensilien dabei, so das LKA. Ihnen wird auch vorgeworfen, den Jungen anderen Männern entgeltlich für Missbrauchshandlungen überlassen sowie teilweise sexuellen Missbrauch mit diesen gemeinsam begangen zu haben.

Ein 32-jähriger Spanier wurde in seinem Heimatland von den Behörden gestellt, ein 37-jähriger Schweizer wurde in Österreich festgenommen. Unter den Verdächtigen befinde sich ein 49 Jahre alter Soldat der Bundeswehr. Ein Sprecher des Heeres bestätigt dies. Anfang Oktober, als das Kind längst in Sicherheit war, reiste aus Schleswig-Holstein ein Mann nach Karlsruhe, um sich das Kind vermitteln zu lassen. Er sei vorläufig des Dienstes enthoben worden und dürfe keine Uniform mehr tragen. Der Mann sitzt inzwischen als einer von insgesamt acht Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Beide wurden bereits nach Deutschland überstellt. Einige von ihnen, darunter der Lebensgefährte der Mutter, seien wegen ähnlicher Delikte vorbestraft. Fünf Tage nach dem Hinweis saß das Paar in Untersuchungshaft, das Kind lebt seitdem in staatlicher Obhut. Er befindet sich seit Ende September aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Freiburg erwirkten Haftbefehls in Haft. "Den seit 2015 andauernden schweren sexuellen Missbrauch des Kindes konnte so beendet werden", sagt er. Nach Erkenntnissen der Ermittler soll der Verdächtige zuvor Tötungsfantasien im Zusammenhang mit einem Kindesmissbrauch geäußert haben.

Share