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Videobeweis hat 37 Fehlentscheidungen verhindert

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Pressekonferenz in Frankfurt DFB und DFL unterrichteten zum Thema Schiedsrichter und Videobeweis

"Wir sind absolut davon überzeugt, dass der Videobeweis das gerechte und richtige Instrument ist, um zu den richtigen Entscheidungen zu kommen".

Dabei empfahl der Video-Referee in 50 Fällen dem Unparteiischen, seine Entscheidung zu ändern.

Ganz konkret wurden in den 153 Spielen der Bundesliga-Hinrunde 1041 Schiedsrichter-Entscheidungen überprüft.

Über den "Schiedsrichter-Streit" beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) wurde im Trainingslager auf Mallorca hinter verschlossenen Türen gesprochen. Fast die Hälfte der 219 Bundesligaprofis sprach sich in einer "Kicker"-Umfrage für eine Abschaffung des Videobeweises aus". 48 Mal wurde die Entscheidung auch tatsächlich korrigiert, 37 Mal erwies sich dieser Eingriff als richtig. "Diese elf Entscheide, die nicht korrekt waren, müssen in der Rückrunde gegen Null gehen", forderte Schwenken. Umgekehrt wurden aber auch elf Fehlentscheidungen auf diesem Weg erst herbeigeführt. "Denn sie führen zum Teil zu dem schlechten Bild, das es über den Videobeweis gibt".

Grundsätzlich war DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich zufrieden mit den Unparteiischen. "Das Ziel ist es, die wirklich unerträglichen Fehler aus dem Spiel zu nehmen, und nicht, jede Situation im Spiel zu sezieren", erklärte DFB-Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich und fügte hinzu: "Wir haben am Ende nicht allzu viele gravierende Fehlentscheidungen erlebt".

Die Entscheidung trifft das International Football Association Board IFAB. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, dass er sich bei der Council-Sitzung des Weltverbandes FIFA für den Einsatz beim Weltturnier einsetzen wird. "Im Grundsatz finde ich den Videobeweis gut, aber er muss anders gehandhabt werden", sagte Heynckes. "Ich denke, der Videobeweis wird bei der WM zum Einsatz kommen", sagte er. In 20 Fällen habe die Technik zu einer Änderung der Schiedsrichterentscheidung geführt.

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