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Nur Platz 48: Dahlmeier in Ruhpolding weit zurück

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Biathlon Biathletin Dahlmeier verpasst knapp 19. Weltcupsieg. Laura Dahlmeier unterlag im Schlussspurt der Finnin Kaisa Mäkäräinen

Durch einen weiteren Fehler im letzten Stehendschießen fiel Dahlmeier auf ihren Heimstrecken noch weiter zurück und musste vier Wochen vor den Olympischen Spielen einen Dämpfer hinnehmen.

Das deutsche Quartett komplettieren am Samstag (14.30 Uhr) Franziska Preuß, Denise Herrmann und Franziska Hildebrand. Die fehlerfreie Italienerin siegte vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen (1/+12,7 Sekunden) und der Kanadierin Rosanna Crawford (0/+21,2). Dieses Fazit gilt auch für die Damen im Einzel, denn mit Maren Hammerschmidt auf Platz 15 als Beste im Team darf nicht der Anspruch der Mannschaft sein.

Das weiß auch Hönig, der eine interne Aussprache ankündigte: "Da müssen wir ein bisschen länger darüber reden".

Ein Tag zum vergessen für Laura Dahlmeier. "Wir werden das jetzt analysieren müssen". Nach zwei krankheitsbedingten Ausfällen im Dezember zeigte Deutschlands Sportlerin des Jahres vor 13 000 Zuschauern in der Chiemgau-Arena nach zunächst starkem Beginn ungewohnte Schwächen, kassierte gleich vier Strafminuten. "Das ist die spannende Frage". "Es hat wirklich ausgeschaut, als ob es ein richtig gutes Rennen wird". Ich weiß nicht genau, was da passiert ist", sagte Dahlmeier im ZDF über ihr drittes Schießen, bei dem sie sich mit drei Fehlern um alle Siegchancen brachte: "Da kann man dann nichts mehr ausrichten. "Da muss ein technischer Fehler vorgelegen haben im Bereich Anschlageinnahme", ist sich der Bundestrainer sicher. "Von Null bis Fünf war alles möglich - aber drei sind stehen geblieben", meinte der Bundestrainer. Dahlmeier hatte im Ziel 3:58,8 Minuten Rückstand auf Wierer. Ihre schwächste Platzierung war zuvor ein 46.

Mit der Männer-Staffel geht es in Ruhpoldingam Freitag (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) weiter. Roman Rees, der am Mittwoch auf den vierten Rang gestürmt war und die Olympia-Norm erfüllte, hat das Nachsehen.

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