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Queen entlässt ihren Büstenhalter-Hoflieferanten

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Queen Elizabeth II. ihre Mutter Beide waren bei der gleichen Dessous-Frau

Vermutlich wegen einiger Indiskretionen hat die Firma Rigby & Peller das begehrte Siegel verloren.

Ein Vertrauensbruch, den Queen Elizabeth II. nicht auf sich sitzen lässt: Russell Tanguay, der mit der Vergabe der Hoflieferanten-Titel betraut ist, bestätigte am Dienstag, dass das Traditionsunternehmen das königliche Wappen nun von seiner Fassade und allen Werbematerialien entfernen müsse. Gründe wollte ein Sprecher der Vereinigung nicht nennen. (91) hat ihrem Hoflieferanten für Büstenhalter, Rigby and Peller, das Vertrauen entzogen. Offenbar hatte das britische Königshaus aber Anstoss an der im vergangenen Jahr veröffentlichten Autobiografie der früheren Rigby & Peller-Chefin June Kenton genommen.

"Storm in a D-cup" bedeutet auf Deutsch "Sturm in Körbchengröße D", ist aber zugleich ein Wortspiel mit der Wendung "Storm in a teacup", zu deutsch "Sturm im Wasserglas". So habe Prinzessin Diana (†36) bei ihr einst nicht nur Badeanzüge bestellt, sondern auch Poster von Unterwäsche-Models mitgenommen - für ihre Söhne William (35) und Harry (33), die damals noch in Eton die Schulbank drückten. "Ich finde es sehr schade, dass der Buckingham Palast sich an der Geschichte stört - es ist eine liebe und nette Geschichte darüber, was in meinem Leben passiert ist". Warum genau, wurde offiziell nicht vom Buckingham Palast ausgeführt. Das Unternehmen werde seinen Kundinnen weiterhin "vorbildlichen und diskreten Service" bieten. Rund 800 Firmen dürfen sich so bezeichnen, unter anderem der Regenschirmhersteller Fulton, die Lederwarenmarke Ettinger und der Schneider Henry Poole.

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