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Brennender Tanker vor der Küste Chinas gesunken

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Brand auf Öltanker

Acht Tage lang brannte ein iranischer Öltanker vor der Küste Chinas.

Der seit mehr als einer Woche im Ostchinesischen Meer brennende iranische Öltanker ist nach einem Bericht des chinesischen Staatsfernsehens gesunken. 32 Seeleute werden weiterhin vermisst.

Das iranische Transportministerium hat den schon im Vorfeld befürchteten Tod aller 30 iranischen Seeleute auf dem verbrannten Öltanker vor der Küste Ostchinas bestätigt. "Es gibt keine Hoffnung, Überlebende unter den 29 Mitgliedern der Crew zu finden", sagte Rastad. Außerdem sei es unwahrscheinlich, dass die Leichen geborgen werden könnten. Die Leiche eines Iraner war diese Woche gefunden worden.

Seit der Kollision verlor die "Sanchi" Ladung. Der Tanker hatte knapp 160 Millionen Liter Ölkondensat im Wert von 60 Millionen Dollar geladen.

Die Einsatzkräfte waren den Angaben zufolge rund 30 Minuten an Bord des Schiffes und stellten dabei Videoaufnahmen und Daten sicher. Temperaturen von bis zu 89 Grad Celsius im Innenraum des Schiffes hinderten sie jedoch daran, weiter in die Besatzungsräume vorzudringen. Bei Berührung mit Wasser verdunstet es sehr schnell, das entstehende Gas ist aber hochexplosiv und giftig. Die Ursache für den Zusammenstoß ist bisher unklar. Am Sonntag melden Staatsmedien nun, dass der Tanker gesunken ist. Wie das iranische Ölministerium mitteilte, gehört der Tanker einem staatlichen Unternehmen, das die iranischen Öltanker betreibt. An Bord des chinesischen Frachtschiffs "CF Crystal" hatten sich 21 Besatzungsmitglieder befunden, die überlebten.

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