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Heynckes-Zukunft: Rummenigge unterstützt "Charmeoffensive" von Hoeneß

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Jupp Heynckes beim Rückrundenauftakt in Leverkusen

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ist beim Werben um Leon Goretzka von Schalke 04 optimistisch.

Heynckes hatte zuletzt mehrfach betont, er werde nach dem 30. Juni nicht mehr Trainer des FC Bayern sein.

Grundsätzlich wollen die Bayern nur einen deutschsprachigen Trainer als Nachfolger von Heynckes verpflichten, kündigte Rummenigge an. "Entschieden ist, dass wir einen deutschen Trainer ab 1. Juli haben". Der Wunschkandidat der Bosse ist nach wie vor der aktuelle Erfolgscoach Jupp Heynckes.

Er erwarte "in wenigen Tagen" eine Entscheidung, ergänzte Rummenigge. "Dieser Spieler hat einen extrem großen Markt gehabt". Alle Topklubs in Europa waren dran.

Doch auch schon ohne Goretzka dominieren die Bayern unter Heynckes die Liga nach Belieben, haben nach dem Rückrundenstart 13 Punkte (!) Vorsprung auf den Zweiten RB Leipzig. Auf die Dauer sieht Rummenigge durch eine solche Übermacht die Attraktivität der Bundesliga gefährdet.

"Wenn ein Club zu weit von den Tabellenplätzen zwei, drei, vier, fünf entfernt ist, leidet die Emotion", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München im TV-Sender Sky. Emotion im Fußball bedeutet für den 62-Jährigen, dass bis zum Saisonende um den Titel gekämpft werde.

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