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Plünderungen bei H&M in Südafrika

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Das Logo von H&M. In Südafrika wurden einige Filialen der Bekleidungskette verwüstet

Demonstranten haben in Südafrika mehrere Geschäfte der schwedischen Modekette H&M geplündert, die wegen des Vorwurfs rassistischer Werbung in der Kritik steht. In einem Fall hätten Offiziere Gummigeschosse abgefeuert, um die Randalierer auseinanderzutreiben.

Laut Polizei attackierten Anhänger der linken Gruppierung - Partei der Ökonomischen Freiheitskämpfer (EFF) - sechs Läden, unter anderem in Johannesburg. Vom Mode-Unternehmen hieß es, es seien bei den Demonstrationen weder Kunden noch Mitarbeiter verletzt worden, doch gehe die Sicherheit vor. Die Protestierenden forderten, dass H&M sich aus Südafrika zurückzieht.

Hintergrund für die Proteste ist die jüngste Werbung, die einen dunkelhäutigen Jungen zeigt, der einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift "Coolster Affe im Dschungel" trägt.

In einem Shoppingzentrum in der Nähe der Wirtschaftsmetropole Johannesburg seien Menschen in einen H&M-Laden gedrungen und hätten Gegenstände gestohlen, teilte die Polizei auf Twitter mit. In einem Video des Nachrichtensenders eNCA waren umgeschmissene Schaufensterpuppen und Kleidständer, kaputte Spiegel und am Boden liegende Kleidungsstücke in einem Laden zu sehen. H&M bat um Entschuldigung und zog das Bild zurück.

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