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Huthi-Rebellen schießen Rakete auf saudischen Königspalast

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				Bürgerkrieg im Jemen			:			
			Beweise für Irans Stellvertreterkrieg

Die UN forderten die Streitkräfte unter Führung Saudi-Arabiens auf, bei ihren Angriffen Zivilisten zu schonen. Demnach sei das Geschoss von den Huthi-Rebellen im Jemen abgefeuert worden.

Riad (Reuters) - Mit einem Raketenangriff auf den saudischen Königspalast haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen den Konflikt zwischen den beiden Regionalmächten weiter verschärft. Ihr Sprecher Mohammed Abdul-Salam twitterte, eine ballistische Rakete vom Typ "Volcano H-2" sei verwandt worden. Üblicherweise gibt der König das Budget im Jamamah-Palast bekannt. Das ballistische Geschoss wurde in der Nähe der Hauptstadt Riad abgefangen. Die Regierung in Riad erklärte ebenfalls auf Twitter, es habe keine Schäden gegeben. Zeugen berichteten von einer lauten Detonation.

In sozialen Netzwerken kursieren Bilder einer Rauchwolke.

Die Bundesregierung bewertete den jetzigen Angriff als "weitere militärische Eskalation durch die Huthi-Rebellen", die den Konflikt weiter verschärfe. Sie bekämpfen die jemenitische Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und haben ihn ins Exil vertrieben.

Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition berichtet von einer Rakete, die aus dem Jemen abgeschossen worden sein soll.

UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad Al Hussein sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Kombination aus Gewalt und Blockade von wichtigen Häfen durch die Koalition habe eine "grauenerregende Lage" im Jemen geschaffen, "im wahrsten Sinne des Wortes ein Inferno für viele Jemeniten".

Ziel der Blockade war es nach saudiarabischen Angaben, iranische Waffenlieferungen an die Huthis zu unterbinden.

Hilfsorganisationen beklagten, dass die Blockade die katastrophale humanitäre Situation im Jemen weiter verschlimmert habe.

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