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Medizin

Mildes Wetter: Heuschnupfen-Symptome auch im Winter

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Doch die Ursache dafür kann auch eine Allergie sein. Aufgrund der immer milderen Winter ist die pollenfreie Zeit, die zwischen Oktober und Februar gilt, aber immer kürzer. Doch wegen der milden Temperaturen fliegen bereits die Pollen der Haselsträucher und Erlen, informiert Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund. Experten zufolge verlagert sich der Pollenflug der sogenannten "Frühblüher", wie beispielsweise Erle oder Hasel, um knapp drei Wochen nach vorne. Darauf wies Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hin.

"Die Belastung in den Wintermonaten ist allerdings erheblich geringer als in der Hauptblütezeit im Frühling und Sommer. Dann sind weit mehr Menschen durch den Pollenflug betroffen", so Huml.

Vor allem bei Sonnenschein und Wind stellen sich bei Allergikern Probleme wie häufiges Niesen, juckende Augen, Atemnot und Husten ein.

Wenn die Beschwerden nicht allzu heftig ausfallen, können Hausmittel bei Heuschnupfen, wie etwa eine Kochsalzlösung, hilfreich sein. Damit sich aus dem Heuschnupfen kein chronisches Asthma entwickelt, sei eine frühzeitige Behandlung sinnvoll. Deshalb sei es ratsam, bei Verdacht auf eine Allergie zeitnah einen Arzt aufzusuchen und einen Allergietest zu machen.

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