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Medizin

Erkältungswelle sorgt für mehr Fehltage

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Das war aber hauptsächlich einer Erkältungswelle geschuldet, die die Zahl der Fehltage wegen Atemwegserkrankungen in die Höhe schnellen ließ.

Deutsche Arbeitnehmer waren im vergangenen Jahr häufiger krank als im Jahr zuvor.

Im vorvergangenen Jahr war über die höchste Anzahl an Krankschreibungen seit 20 Jahren berichtet worden. Nach einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit stieg der Krankenstand von 3,9 auf 4,1 Prozent. Die Zahl der AU-Tage wegen psychischer Erkrankungen stieg 2017 nur um knapp 1,5 % an.

Der häufigste Grund für Fehltage waren Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Mehr als jeder fünfte Ausfalltag (21,8 Prozent) wurde dadurch verursacht. Psychische Krankheiten folgten auf Rang zwei mit einem Anteil von 16,7 Prozent und Atemwegserkrankungen mit 15,4 Prozent auf Rang drei.

Insgesamt war etwa jeder zweite Berufstätige bundesweit im vergangenen Jahr mindestens einmal krankgeschrieben (48,6 Prozent). Mit Blick auf die Geschlechter zeigt sich: Frauen waren häufiger krank als ihre männliche Kollegen.

Die DAK analysierte auch, welche Branchen 2017 "am ungesündesten" waren: In Verkehr, Lagerei und bei Kurierdiensten gab es jeweils einen hohen Krankenstand von 4,8 %, gefolgt vom Gesundheitswesen mit 4,7 %. Für die Analyse wurden Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet. Am unteren Ende der Skala liegt der Bereich Datenverarbeitung und Informationsdienste mit einem Krankenstand von 2,8 %.

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