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Berliner Polizei ließ islamistischen Gefährder laufen - Eigentlich sollte er abgeschoben werden

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Polizei ließ islamistischen Gefährder laufen

Nach einem Bericht der RBB-"Abendschau" haben Zivilpolizisten Mitte Dezember an der Warschauer Brücke in Friedrichshain einen islamistischen Gefährder aus Tunesien beim Verkauf von Drogen festgenommen - ihn dann aber wieder laufen lassen, obwohl er als abgelehnter Asylbewerber mit zahlreichen Scheinidentitäten abgetaucht war. Doch es kommt schlimmer. Er sei bei der Festnahme durch einen elektronisch genommenen Fingerabdruck identifiziert worden.

► Schon drei Mal soll sich der Verdächtige in den letzten Wochen vor der Abschiebung gedrückt haben und war untergetaucht.

Die Berliner Polizei wollte dem RBB mit Verweis auf die Zuständigkeit anderer Behörden nicht sagen, warum der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

Eine Stellungnahme der Polizei zu dem Fernsehbeitrag war am Dienstagabend nicht zu erhalten. Gefährder zu sein, sei leider kein Haftgrund. Deshalb müsse man darüber nachdenken, welche Möglichkeiten der Rechtsstaat biete, um Terroristen und Gewalttäter von der Straße zu holen. "Wir brauchen in Berlin schnellstmöglich Abschiebehaft und Unterbindungsgewahrsam". Zuvor hatte der später von der italienischen Polizei erschossene Attentäter Amri einen Lastwagen gekapert und ihn in den Markt gesteuert.

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