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Berichte: Schütze nimmt Geiseln in kalifornischem Seniorenheim

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Das Veteranenheim in Kalifornien

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Ein Schütze überfiel ein Heim für US-Veteranen in Kalifornien und nahm dort mehrere Geiseln.

Dem Bericht des "Napa Valley Register" zufolge handelt es sich bei dem Schützen um ein Mitglied des "Pathway"-Programms, das Kriegsveteranen beim Umgang mit posttraumatischen Belastungsstörungen hilft".

Der Täter hatte auch Schüsse mit der Polizei gewechselt, ehe er sich mit seinen Opfern verschanzte. Demnach sei der 36-Jährige kürzlich aus der Behandlung entlassen worden. Verletzt worden sei dabei aber niemand. Bei der Erstürmung eines Raums entdeckten Polizisten die Leichen von drei Frauen und des verdächtigen Mannes, wie Chris Childs von der kalifornischen Autobahnpolizei sagte. Es seien mehrere Schüsse auf die Polizei abgegeben worden, hiess es. Der Zeitung zufolge war der Mann in Schwarz gekleidet und trug Schutzkleidung, als er das Heim überfiel. Zunächst hatte er weitere Geiseln genommen, die er dann aber freiließ. Rund 80 Kinder, die sich in derselben Umgebung in einem Theater aufhielten, wurden mit Schulbussen in Sicherheit gebracht.

Unter den Geiseln sei auch die Direktorin des "Pathway"-Programms gewesen, sagte der kalifornische Senator Bill Dodd".

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown sprach von "schrecklicher Gewalt". Es ist das größte Veteranenheim in den USA. Der Täter habe das Leben dreier Menschen genommen, die sich dem Dienst der Veteranen gewidmet hätten. Dort leben rund 1100 ältere oder behinderte Frauen und Männer, die unter anderem im Zweiten Weltkrieg, im Vietnamkrieg und im Irak im Einsatz waren und unter seelischem Trauma leiden. Die weiträumige Anlage im Weinbaugebiet Napa Valley ist mehr als 130 Jahre alt.

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