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Medienbericht: Keine gemeinsamen Vorschläge von Berlin und Paris

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Merkel und Macron hatten im Dezember in Aussicht gestellt im März gemeinsame Pläne für eine Reform der Eurozone vorzustellen. Der Zeitpunkt verschiebt sich nun

Anders als geplant werden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim EU-Gipfel in zwei Wochen keine gemeinsamen Vorschläge für eine Reform der Eurozone vorlegen.

Die ursprüngliche Absicht hatten Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron beim vergangenen EU-Gipfel im Dezember bekundet. Das sei nun aber abgesagt, zitiert das Nachrichtenmagazin Spiegel einen EU-Beamten. Es gebe schlicht nichts zu verkünden.

Grund für die Absage ist laut deutschen Vertretern, dass die Beamten der Bundesregierung während der Koalitionsverhandlungen keine Zeit gehabt hätten, sich mit der Zukunft der Eurozone zu befassen, wie der Spiegel berichtet. Die war allerdings auch schon bei der Ankündigung des Zeitziels im Dezember absehbar gewesen. Nach Bildung der neuen Bundesregierung würde die Arbeit an den Reformvorhaben intensiviert, sagte ein Sprecher der Bundesregierung dem Magazin. In Berlin stoßen diese Pläne auf Skepsis.

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