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Deutscher trampelte Tochter bei Exorzismus zu Tode - Haft

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Exorcism

Frauenfeld In der Schweiz ist ein deutscher Vater verurteilt worden. Hilfe für seine sterbende Tochter holte er nicht.

Er wollte die 25 Jahre alte Frau von einem Dämon befreien! In der Urteilsbegründung heiß es am Freitag, dass der Beschuldigte aufgrund der schweren Misshandlung mit dem Tod seiner Tochter rechnen hätte müssen. Der Mann nahm das Urteil nach Angaben von Reportern regungslos auf. Auf das ihm zustehende Schlusswort verzichtete der Mann, der aus dem Kreis Ravensburg stammt. Demnach trampelte er auf dem Körper der am Boden liegenden Tochter herum und trat ihr dabei auch in den Bauch. Auch die Obduktion ergab, dass die Frau auf grausame Weise ums Leben kam: Durch massive Gewalteinwirkung erlitt sie schwere innere Blutungen. Der Vater bezeichnete sein Vorgehen vor Gericht als "Massage". Die Tat ereignete sich am 2. Januar 2016 in Wagenhausen, 20 Kilometer östlich von Schaffhausen. Die Staatsanwaltschaft hatte 14 Jahre Haft gefordert.

Die Anklage warf ihm zudem sexuelle Handlungen an der toten beziehungsweise sterbenden Tochter vor, wovon der Mann jedoch letztlich freigesprochen wurde. Von diesem Punkt sprach das Gericht den Angeklagten allerdings frei.

"In seiner Selbstüberschätzung" sei er davon ausgegangen, das Opfer wiederbeleben zu können, so der Gerichtspräsident laut Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur sda.

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