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Brandanschlag auf Türkisch-Deutschen Verein: Festnahmen

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Brandanschlag auf Türkisch-Deutschen Verein: Festnahmen

In einem Fall gab es drei Festnahmen. Vor dem Gebäude des Türkisch-Deutschen Freundschaftsvereins hatte eine Wiese Feuer gefangen.

Hinrichs lobte das Einschreiten eines 27-jährigen Itzehoers, der geistesgegenwärtig die Bewohner des Hauses aus dem Schlaf geklingelt habe. Sie gelangten unverletzt ins Freie. Zum möglichen Tatmotiv machte die Polizei am Sonntag keine Angaben. Die Flammen konnte die Feuerwehr schnell löschen.

Am Freitag hatten Unbekannte Brandsätze in eine Moschee in Lauffen nahe Heilbronn (Baden-Württemberg) geworfen. Die Ermittler gehen von einem Brandanschlag aus.

"Nach derzeitigen Erkenntnissen wird von einer politisch motivierten Straftat ausgegangen", teilte die Berliner Polizei mit. An dem Gebäude entstand ein Schaden in Höhe von 1.500 Euro. Zeugen hätten an der Moschee ein Klirren gehört und drei Jugendliche gesehen, die weggelaufen seien. "Ein Anschlag auf ein Gotteshaus, egal aus welchem Grund, ist nicht akzeptabel und nicht hinnehmbar", betonte die Gemeinde. Als die Rettungskräfte eintrafen, stand noch eine Böschung in Flammen. In dem Gebäude sind Gemeinschafts- und Fortbildungsräume, einen Teil nutzt der Imam als Wohnung. Noch in Tatortnähe konnten Einsatzkräfte des Hochsauerlandkreises ein verdächtiges Fahrzeug ausmachen, in dem sich drei tatverdächtige Personen aufhielten.

Zunächst habe der 23 Jahre alte Sohn des Imams Stimmen auf dem Grundstück der Moschee gehört und beobachtet, wie zwei Männer Scheiben einschlugen, berichtete die Polizei. Die Gemeinde in Berlin-Reinickendorf ist im Dachverband Ditib (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) organisiert, der rund 900 türkisch-islamische Vereine und nach eigenen Angaben rund 70 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime vertritt.

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