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Ehemaliger Tengelmann-Chef Erivan Haub gestorben

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Tengelmann-Chef Erivan Haub ist gestorben

Erivan Haub hat einst das mittelständische Familienunternehmen Tengelmann zu einem Konzern von internationalem Rang ausgebaut.

Mülheim. Erivan Haub, langjähriger Chef der Tengelmann-Gruppe, ist gestorben. Er starb schon am 6. März unerwartet im Alter von 85 Jahren, wie Tengelmann am Montag mitteilte. Haub habe erst wenige Tage zuvor mit seiner Frau Helga die Diamantene Hochzeit auf seiner Ranch in Wyoming in den USA gefeiert. Haub wurde 85 Jahre alt.

Haub war mehr als 30 Jahre lang, zwischen 1969 und 2000, Geschäftsführer der Tengelmann-Gruppe. Er starb demnach in Pinedale im US-Bundesstaat Wyoming. Dazu gehören die Baumarktkette Obi und der Textildiscounter Kik neben der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann. Zuletzt hatte Haubs Sohn Karl-Erivan die Supermärkte der Kette an Edeka verkauft. Im Jahr 2000 ernannte er als Nachfolger seine beiden Söhne, Karl-Eivan Haub für das Europa-Geschäft und Christian Haub für das Nordamerika-Geschäft. Danach hatte er bis zur Vollendung seines 80. Lebensjahres den Vorsitz des Tengelmann-Beirats inne, bevor er sich ins Privatleben zurückzog. Sein Vermögen wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Unter seiner Führung kaufte sie zahlreiche Handelsunternehmen und Supermarktfilialen in In- und Ausland. Nicht eine Aufsichtsratssitzung. Gar nichts.

Haub machte neben seinen unternehmerischen Tätigkeiten vor allem mit seinem frühen Engagement für den Umweltschutz von sich reden.

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