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Serfaus, Fiss und Ladis nach Steinschlag über Notweg erreichbar

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TIROL WINTERSPORTORTE NACH FELSSTURZ NICHT ERREICHBAR

Weitere 5000 Kubikmeter Gestein drohen abzustürzen.

Die drei Tiroler Wintersportorte Serfaus, Fiss und Ladis (Bezirk Landeck) sind nach einem Felssturz auf die Serfauser Straße (L19) am Montag vorerst nicht erreichbar gewesen. "Weil Steine bereits großen Schaden im Wald oberhalb der Serfauser Straße angerichtet hatten, wurde die gesamte Straße gesperrt", zitiert die TT Landesgeologen Werner Thöny. Zwar sei nicht viel Material abgebrochen, doch der entfestigte Bereich, wo es abgebrochen ist, sei riesig. Zuvor war die Landesstraße L19 (Serfauser Straße) wegen eines Steinschlags und akuter Hangrutschgefahr gesperrt worden.

Der Notweg stehe für "dringliche Fahrten" sowie "dringliche An- und Abreisen" zur Verfügung, teilte das Land mit.

Zumindest die Ladiser Straße, die seit einem Felssturz am 24. "Das wird auch beim aktuellen Felssturz-Einsatz an der Serfauser Straße der Fall sein", betont LH Günther Platter.

Der Landeshauptmann weiters: "Aktuell wird bereits hart an der Öffnung eines Not-wegs gearbeitet, damit die Versorgung der Gäste und der Bevölkerung gewährleistet werden kann".

"Da die Sperre der Serfauser Straße noch längere Zeit andauern wird und zuerst das absturzgefährdete Gestein abgetragen werden muss, soll so schnell wie möglich ein einspuriger Notweg zwischen Prutz und Ladis für Versorgungs- und Notfahrten mit Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen geöffnet werden", erklärte Siegmund Geiger, Leiter des Referats Sicherheit und Verkehr der BH Landeck. Jänner zwischen Ried im Oberinntal und Ladis gesperrt ist, soll bis zum Wochenende wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden.

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