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Trumps Militärparade rollt im November durch Washington

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Am französischen Nationalfeiertag wurde Trump auf den Gedanken gebracht selbst eine Militärparade zu veranstalten. Keystone

Aus dem Pentagon hieß es am Freitag, dass sich das US-Militär am 11. November, dem Veteranen-Tag, in der Hauptstadt präsentieren werde.

Anfang Februar hatte das Weiße Haus erklärt, Trump wolle mit einer Militärparade die Stärke seines Landes und seine Rolle als militärischer Oberbefehlshaber demonstrieren. Demnach wird die Betonung insgesamt stark auf der amerikanischen Militärgeschichte liegen, "auf den Beiträgen der Veteranen von der Revolution bis heute". Trumps Wunsch entstand angeblich in Paris, wo er im vergangenen Sommer den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag beiwohnte. Die Parade fällt mit dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges zusammen.

Nach einem Bericht der "New York Times" sehen Pläne nun vor, die Veranstaltung am Veteranentag (11. November) stattfinden zu lassen und nicht am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, wie Trump es vorgeschlagen hatte. Um Straßenschäden zu begrenzen, solle bei Parade auf Kettenfahrzeuge verzichtet werden. Doch schon vor seinem Amtsantritt berichteten Mitarbeiter von Trump, dass der Präsident eine Militärparade anlässlich seiner Amtseinführung in Erwägung gezogen habe. Trumps Vorschlag hatte auch wegen der voraussichtlichen Kosten, die sich auf 20 Millionen Dollar (16 Millionen Euro) belaufen könnten, eine Debatte ausgelöst.

Die Route soll vom Weißen Haus zum Kapitol verlaufen. Zum Ende der Parade wird die Luftwaffe sich präsentieren - auch ältere Modelle sollen gezeigt werden. Es komme auf Länge und Ausstattung der Parade an.

Als Trump Monate später den französischen Präsidenten Emmanuel Macron in New York traf, sagte er ihm: "Wir werden versuchen, euch zu übertreffen".

Militärparaden mit Zurschaustellung militärischen Geräts sind in den USA selten.

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