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Türkische Armee offenbar kurz vor Afrin

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Hassan Hassan @hxhassan- Der syrischstämmige US-Journalist und Autor Hassan Hassan berichtet im Kurznachrichtendienst Twitter dass die regimetreuen Milizen aus der Region Afrin zurückziehen

Derweil geraten die Rebellen in Ost-Ghuta weiter in die Enge.

In mehreren deutschen Städten gingen am Wochenende Menschen auf die Straße.

Nur noch wenige hundert Meter trennten die Stadt von Ankaras Streitkräften, teilte die oppositionsnahe Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Türkische Truppen sind nach Angaben von Aktivisten am Samstag bis kurz vor Afrin vorgerückt.

Erst am Freitag hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan gesagt, die türkischen Truppen bereiteten sich auf die Belagerung Afrins vor: "Wir beseitigen die letzten Hindernisse, die einer Belagerung des Zentrums von Afrin im Wege stehen". Die YPG hatten das von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) eingenommene Kobane im Januar 2015 in einer symbolträchtigen viermonatigen Schlacht zurückerobert. Ankara wirft der Miliz Verbindungen zur verbotenen PKK vor. Die YPG sind mit den USA im Kampf gegen den IS verbündet.

Die Türkei hatte vor sieben Wochen eine Offensive in der syrischen Region Manbidsch gegen die Kurdenmiliz YPG gestartet. Gleichzeitig setzt die syrische Armee am Sonntag ihre Offensive in der umkämpften Rebellenenklave Ost-Ghuta bei Damaskus fort. Funktionäre der Rebellenstadt Hammurije berieten am Sonntag über ein Regierungsangebot, das Kämpfern und Zivilisten bei einer Übergabe der Stadt freies Geleit zusagt. Die beiden größten Rebellengruppen gaben aber an, in Ost-Ghouta bleiben und für sich und ihre Familien keine entsprechende Vereinbarung aushandeln zu wollen. Bewaffnete Islamisten und Jihadisten beschießen von dort aus Wohnviertel in Damaskus. Seit dem Beginn der Offensive syrischer Regierungstruppen auf Ost-Ghuta sind dort nach Angaben der Beobachtungsstelle 1102 Zivilisten getötet worden. "Wir haben deutlich gemacht, dass es sehr unklug wäre, Gas gegen Menschen" einzusetzen, sagte Mattis am Rande einer Omanreise zu Reportern.

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