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Gewerkschaften kündigen Warnstreiks im öffentlichen Dienst an

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Neue Tarifverhandlungen Laut DBB-Chef Ulrich Silberbach ist der öffentliche Dienst in einem schlechten Zustand

Im Tarifstreit um den öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften massive Warnstreiks noch vor Ostern angekündigt. Auch Flughäfen sollen betroffen sein, aber nicht im Ferienverkehr zu Ostern. Der Verhandlungsführer des Bundes stellte bereits zum Auftakt klar, es werde zunächst kein Arbeitgeberangebot geben.

Der Bund war am Montag ohne Angebot in die zweitägige Runde gegangen.

Fundamental auseinander lägen Gewerkschaften und Arbeitgeber bei Höhe und Struktur eines möglichen Abschlusses, sagte Bsirske. Mit Nebenforderung summiert sich das Gesamtpaket auf sieben Prozent oder sechs Milliarden Euro, die vor allem von den Kommunen getragen werden sollen. In der vergangenen Woche riefen Verdi und der Beamtenbund Beschäftigte bereits zu Protesten auf. Das sei "Tarifverschleppung, keine Tarifverhandlung".

Die staatlichen Steuereinnahmen sprudelten seit Monaten in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Verhandelt wird für 2,3 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen, unter anderem Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung, Krankenhäusern und Bundespolizisten. Die dritte Tarifrunde ist für Mitte April vereinbart.

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