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Paketbomben-Anschläge in Austin: Zwei Tote innerhalb weniger Tage

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Sicherheitskräfte sperren das betroffene Gebiet

Am Montag um 6.45 Uhr Ortszeit ereignete sich eine weitere Explosion in der Küche eines Wohnhauses in der texanischen Großstadt. "Es gibt Gemeinsamkeiten und wir können nicht ausschließen, dass diese beiden Zwischenfälle zusammenhängen", sagte Austins Polizei-Chef Brian Manley nach der ersten Explosion am Montagvormittag.

In allen drei Fällen wurden die fraglichen Pakete jeweils vor den Haustüren abgelegt. Wenig später wurde eine etwa 75-jährige Frau hispanischer Abstammung durch eine weitere Paketbombe lebensgefährlich verletzt. Dabei erlitt eine Frau schwere, möglicherweise lebensbedrohliche Verletzungen, wie der Rettungsdienst auf Twitter mitteilte. In den vergangenen zehn Tagen waren zwei Menschen durch die Bombenanschläge getötet und zwei weitere verletzt worden. Es sei nicht auszuschließen, dass die beiden Fälle miteinander in Beziehung stünden, so die Polizei. Die Rede war von mindestens drei einzelnen Anschlägen mit explodierenden Paketen. Bei dem ersten am 2. März war ein 39-Jähriger bei der Explosion eines Pakets schwer verletzt worden. Das Motiv sei unklar, man schließe aber ein Hassverbrechen nicht aus.

Wie die Polizei Austin vermutet, wurden die ersten beiden Pakete über Nacht auf den Treppenstufen vor den Eingangstüren der Opfer deponiert und in den Morgenstunden von den Opfern geöffnet. Die Polizei prüfe aber auch andere Möglichkeiten.

März war in Austin eine Paketbombe vor dem Eingang eines von Afroamerikanern bewohnten Hauses platziert worden.

Es gebe Hinweise darauf, dass die Pakete nicht von der Post oder anderen Dienstleistern geliefert worden seien, berichtete Manley. Der Polizeichef rief die Bevölkerung zu äußerster Vorsicht auf.

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