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Geschäft

VW-Chef Matthias Müller bekommt mehr Millionen

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Der Volkswagen Konzern baut wie angekündigt die Produktion von
Elektroautos kräftig aus- ein Großteil der Investitionen fließt
aber weiterhin in die Entwicklung konventioneller Antriebe

Dabei sollen Partnerschaften mit Batterieherstellern für Europa und China helfen. Das kündigte Konzernchef Matthias Müller heute auf der Jahrespressekonferenz des Konzerns in Berlin an. Nicht nur deswegen hat der weltgrößte Autokonzern allen Grund, zuversichtlich in die Zuunft zu blicken. Insgesamt summieren sich die Bezüge auf rund 50,3 Millionen Euro.

Volkswagen-Chef Matthias Müller erhält für das vergangene Jahr angesichts der rasanten Gewinnsteigerung des Konzerns ein deutlich höheres Gehalt. Im vergangenen Herbst hatte der Konzern angekündigt, bis 2025 bis zu drei Millionen E-Autos pro Jahr zu bauen und 80 neue elektrische Modelle auf den Markt bringen zu wollen. Dies bedeute aber nicht die Abkehr von konventionellen Antrieben. Der moderne Dieselmotor sei auch mit Blick auf den Klimaschutz Teil der Lösung. Auch die Digitalisierung ist ein Schwerpunktthema für den Autobauer. So gibt es für den Vorstandschef seit 2017 eine Höchstgrenze von 10 Millionen Euro, für Vorstandsmitglieder von 5,5 Millionen Euro. Spitzenverdiener war Vorstandschef Müller, der 10,14 Millionen Euro einstrich. Dazu zählen auch die Verkäufe der chinesischen Joint Ventures mit 4,2 Millionen Fahrzeugen und einer Steigerung von 5,1 Prozent. Die größten prozentualen Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielten die Marken Skoda und Seat. Mit unterm Strich rund 11,4 Milliarden Euro fiel der Nettogewinn mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr.

Dass Müllers Bezüge dennoch zehn Millionen Euro übersteigen, liegt nach Unternehmensangaben daran, dass in diesem Betrag Nebenleistungen und Versorgungsansprüche mit enthalten sind. Es handelte sich im Wesentlichen um Aufwendungen für die Rückkauf- bzw.

Diese Nachricht wurde am 13.03.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet. Trotz der Milliardenabflüsse lag die Nettoliquidität Ende 2017 mit 22,4 Milliarden Euro weiter auf einem sehr soliden Niveau. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende je Stammaktie von 3,90 Euro und je Vorzugsaktie von 3,96 Euro vor. Das um Sonderkosten für die Dieselaffäre bereinigte operative Ergebnis der Stammmarke kletterte im Jahresvergleich auf rund 3,3 Milliarden Euro. Zudem wurde mit dem chinesischen Hersteller Anhui Jianghuai Automobile (JAC) ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen vereinbart, das Elektrofahrzeuge entwickeln, produzieren und vertreiben wird.

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