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Wien: Angreifer hatte wohl ein politisches Motiv

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Nach dem Messerangriff auf einen Wachsoldaten vor der iranischen Botschafter Residenz in Wien gibt es erste Hinweise auf einen möglichen politischen Hintergrund

Während des Gesprächs ergriff der Tatverdächtige den Polizisten plötzlich an seiner Bekleidung und versuchte, ihn aus dem Auto zu zerren.

Der vor der Residenz des iranischen Botschafters in Wien erschossene Messerangreifer hatte nach Behördenangaben einen islamistischen Hintergrund. Laut Kardeis ging ein unbewaffneter Afghane auf ein Mitglied des Sicherheits-Teams los.

Das sind die ersten Erkenntnisse aus den Ermittlungen der Polizei. Das könne noch ein paar Tage in Anspruch nehmen, betont Kardeis. "Ich kann nicht konkreter werden", so Kardeis.

Wie inzwischen auch bekannt wurde, hat der Mann vor wenigen Jahren selbst beim Bundesheer als Grundwehrdiener gedient. Er ist 2012 als strenggläubiger Muslim bei der Garde in Wien eingerückt, das sagte das Verteidigungsministerium auf APA-Anfrage am Dienstag.

Solche strenggläubigen Muslime beim Bundesheer gibt es im Schnitt 30, so ein Sprecher.

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