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Zeitschriften im Digital-Abo: Apple kauft Texture

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Apple kauft Texture das “Netflix der Magazine”

Apple hat das Unternehmen Texture übernommen, das gegen einen monatlichen Betrag Zugriff auf Magazine wie National Geographic, Vogue, The New Yorker, Wired und The Rolling Stone anbietet. Doch mit Texture ist es anders, vielleicht auch, weil einige Branchenkenner die Übernahme für ein besonderes Signal halten. Quasi ein Dienst wie Netflix, allerdings für Zeitschriften - hierzulande gibt es dafür beispielsweise Readly. Gelesen werden kann auf diversen Endgeräten, wie Smartphones und Tablets mit iOS oder Android.

"Von Zeit zu Zeit kauft Apple kleinere Technologie-Firmen, und wir äußern uns grundsätzlich nicht über unsere Absichten oder Pläne": So lautet die lapidare Standard-Floskel, mit der der wertvollste Konzern der Welt stets seine Übernahmen kommentiert - wie zuletzt bei der Akquisition der Musikerkennungs-App Shazam im vergangenen Dezember. Ob Apple das Abo-Angebot fortführen wird oder die Inhalte ausschließlich über Apple News bereitstellt, muss sich erst noch zeigen. Mit Texture wäre das ein guter Start bei den Nutzern, die noch viel Lesen und sich umfassend informieren wollen. Apple freue sich sehr, dass Texture nun zu Apple dazustoßen wird. Texture biete dabei einen beeindruckenden Katalog von Magazinen vieler der weltweit führenden Verlage. "Wir setzen uns für Qualitätsjournalismus aus vertrauenswürdigen Quellen ein und werden unterstützen, dass weiterhin Magazine mit schön gestalteten und ansprechenden Geschichten für die Nutzer produziert werden". Wie er das genau meint, bleibt dabei offen - schließlich bietet Texture nur das Abo, nicht die Informationen an sich.

Der Service von Texture beinhaltet über 200 Magazine und bietet Nutzern eine einfache Möglichkeit, hochwertige Geschichten und ganze Ausgaben ihrer Lieblingstitel zu lesen.

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